Hallo Zusammen! Leider habe ich es gestern nicht mehr geschafft, den Eintrag zu schreiben, weil um 2:30 Uhr Ortszeit meine Augen zufielen. Dafür geht es heute besser :-) . Wie im letzten Eintrag schon beschrieben waren wir 14- Tage in Nevada, Arizona und California unterwegs und haben Nationalparks und Städte gesehen. Viele Eindrücke konnten wir sammeln und einen größeren Teil dieses Landes sehen. Jeden Abend habe ich aufgeschrieben, was wir gemacht haben, damit am Ende auch nichts verloren geht. Leider ist es literarisch nicht sehr wertvoll, da mir auf der Fahrt nicht so sehr nach Prosa war ;-)
Hoffentlich gefällt es trotzdem:
28.03.09
5:15 Uhr aufstehen und duschen. Ohne Frühstück im Bauch hat uns Thomas zum Flughafen gefahren. Eigentlich wollten wir bei Wendy's einen Burger essen, aber Burger wurden im Flughafen erst um 8 Uhr serviert. Also haben wir eine Stunde gewartet und unsere US Steuererklärung ausgefüllt. Pünktlich um 8 Uhr wollten wir die Baconator Combo bestellen aber die enthusiastische Bedienung konnte den Burger aus unerfindlichen Gründen nicht zubereiten. Deshalb wurde es letztlich doch ein Frühstückssub bei Subways. Um 9 Uhr haben wir dann eingecheckt und sind über El Paso nach Las Vegas geflogen. Dort angekommen haben wir Nils, einen Freund von Gregor, getroffen. Dann den Mietwagen von National abgeholt: Chevrolet Impala 2009 - ein Meisterwerk amerikanischer Ingenieurskunst. Danach nach Vegas gefahren und in's Hotel eingecheckt. Zu Walmart gefahren und Bier/Wasser und Essen gekauft. Dann Burger gegessen und zum Hotel zurückgefahren.
Abends sind wir über den Las Vegas Strip gelaufen und haben eine Piraten Show mit halbnackten Frauen vor dem Treasure Island Casino und später die Fontänen vorm Bellagio gesehen. Nachts sind wir in das Paris Casino gegangen und haben gespielt. Nils hat 36$ gewonnen und solange man spielt hat man freie Drinks bekommen. Die Drinks und die kurze Nacht taten ihr übriges und um 1 Uhr Ortszeit (3 Uhr Houston Zeit) sind wir betrunken in's Bett gegangen.
Viva Las Vegas!


Jackpot! 1$ gewonnen:

29.03.09
Mit leichtem Kater aufgewacht und gefrühstückt. Dann ausgecheckt und über den Hoover Damm Richtung Flagstaff losgefahren. Der Damm ist die Strom- und Wasserquelle für Las Vegas. Mittagsbuffet beim Chinamann für 10$ - sehr lecker!
Dann kleiner Umweg zum Meteoritenkrater mit Sandsturm auf dem Weg. Leider war das Gelände abgezäunt und schon geschlossen. Also sind wir unverrichteter Dinge zum Hotel gefahren und haben im Pool ausgespannt und sind in's Bett gegangen.
Hoover Damm von oben

und von unten

Sandsturm:

29.3.09
6:00 Uhr aufstehen und ekelhaftes Frühstück reinwürgen. Dann über eine sehr schöne Straße zum Grand Canyon gefahren. Für 25$ wurde uns Zutritt gewährt und wir fuhren zum Parkplatz. Von dort ging es mit dem Bus zum Anfang eines Wanderpfads. 6 Stunden lang liefen wir 10 km und 1200 Höhenmeter. Dann Sonnenuntergang vom Dessert View aus angesehen und 2 Deutsche getroffen (die lauern auch überall). Völlig erschöpft fuhren wir zurück nach Flagstaff und übernachteten für 55$ die Nacht.



31.3.2009
Nach dem unausweichlichen Frühstück und einem Einkauf bei Walmart fuhren wir auf der wunderschönen Route 66 vorbei an Erdmännchen, Kühen und Landschaft zu unserem Casino Hotel in der Wüste am Colorado River. Dort erstmal am Pool ausgehangen und abends in's Casino gegangen. Dort gab es freie Drinks for free solange man gespielt hat, was wir ausnutzten. Nils hatte wieder Glück und gewann über 30$ - mein Maximalgewinn lag bei 160 Cent bei einem 1 Cent. Hätte man mal mehr gesetzt (dann hätte man auch mehr verloren).
Route 66:


1.4.09
Bis um 9 Uhr geschlafen und ohne Kater aufgewacht. Dann nach California gefahren und bei Carl's jr. 2 Burritos gefrühstückt. Dann zur Mojave Wüste und dort eine Stunde lang auf eine große Sanddüne gelaufen. Runter ging es in 2 Minuten, aber am Ende hatte ich überall am Körper und in den Kameras Sand. Gregors Kamera hat den Dienst aufgegeben und Nils' macht komische Geräusche. Danach haben wir uns noch den größten Joshua Tree Wald der Welt angesehen. Am späten Nachmittag zurück zum Hotel und unterwegs eine Pizza gegessen. Nach einer Runde im Pool war der Sand weg gewaschen und wir sind runter zur Spielhalle gegangen. Diesmal bin ich im leichten Plus (mit vielen Cocktails intus) raus gegangen.
Wüstenstraße:

Sanddüne


Joshua Tree

2.4.09
Aus dem Hotel ausgecheckt und wieder bei Carl's jr. gefrühstückt. Dann über den Joshua Tree National Park nach San Diego gefahren. Dort im Days Inn abgestiegen und im Pool entspannt Abends im Gaslamp District ein Bier getrunken (7$). Gregor wurde in eine Bar nicht rein gelassen, weil er nur einen deutschen Ausweis hatte, aber keinen amerikanischen. Diskriminierung?
Ganz viele Joshua Trees:





3.4.09
Das erste mal ein richtiges Frühstück mit Kuchen, Früchten und Saft bekommen. Auf dem Flugzeugträger USS Midway eine Tour gemacht und dann nochmal durch San Diego Oldtown gefahren. Weil bei unserem Chevrolet Impala das Öl gewechselt werden musste haben wir nach 1530 Meilen das Auto getauscht und sind in einen Hyundai Sonata mit Sattelite Radio umgestiegen. Mit diesem Klasse Auto (Name: Michelle) ging es dann Richtung Los Angeles. Auf dem Weg eingekauft und bei Taco Bell gegessen. 40 Meilen vor Los Angeles sind wir in ein menschenleeres zehnstöckiges Hotel mit Sowjet Charme gezogen. Hoffentlich überstehen wir die Nacht lebendig. Hier die Meinungen der vorherigen Gäste: www.tripadvisor.com → Santa Ana Plaza Hotel in Santa Ana suchen.
Flugzeugträger USS Midway



Moderne Analogtechnik

4.4.09
Früh um 7:15 Uhr aufgestanden um schnell auszuchecken. Bei Jack in the Box einen Salat gegessen und dann in die Innenstadt von Los Angeles gefahren. Dort haben wir uns den Walk of Fame, das Hollywood Zeichen und Beverly Hills angesehen. Im Anschluss fuhren wir zum Venice Beach - dort haben wir im Pazifik gebadet und wie dereinst Mitch von Baywatch am Strand in der Sonne gelegen. Leider ohne Sonnencreme - au au au. Weil es in der Gegend nur teure Hotels gab sind wir über Los Olivos nach Los Alamos gefahren und haben in ein Motel eingecheckt und durften bei Froschgequake einschlafen.




Der Arbeitsplatz von Mitch und C.J.

Baden im Pazifik

die Strafe am Abend

5.4.09
Ohne Frühstück losgefahren und nach einer kurzen fahrt bei Jack gegessen und getankt. Dann entlang am Pazifik auf Highway 1 (Spitzname: Big Sur) Richtung Monterey gefahren. Auf dem weg haben wir eine Seelöwen- und Seeelephantenkolonoie gesehen. Faule Tiere! Kurzer Stopp (mit doppel p) in Monterey und dann vollker racho nach Fresno in's Aambassadors Inn. Dort habe ich meine Sachen gewaschen und währenddessen wollten Gregor und ich ein Eis im goldenen M essen, aber da war nur noch der Drive thru offen und am Schalter wollte man uns ohne Auto nichts verkaufen. Also mussten wir die 100 m mit dem Auto fahren um unseren Sundai Caramel zu erstehen.


Seelöwenkolonie:

6.4.09
Aufstehen um 7 und scheußliches Frühstück bei Mc Donalds. Dann bei der Post unsere Steuererklärung abgegeben (was sich in die Länge zog, weil vor uns unbedingt noch lebende Hühner verschickt werden mussten) und zum Kings Canyon gefahren. Da dort die Passstraßen aufgrund von Schnee und Geröll gesperrt war, sind wir in den Sequoia Park gefahren und haben auf einer tip top Wanderung 1600 Jahre alte Bäume gesehen. Ziemlich geschafft davon haben wir beim Asiaten ein leckeres all you can eat Buffet zum Abendbrot gegessen.
Sequoias:



Wurzelzwerge:

7.4.09
Pünktlich um 7 Uhr aufstehen und duschen. Jetzt tut der Sonnenbrand nicht mehr weh, sondern fängt an zu jucken - schlimm, schlimm, schlimm! Frühstück wieder bei Mc D und fahrt zum Sequoia Nationalpark. Dort stehen auch ganz viele von diesen Jahrtausende alten Bäumen. Wir haben eine Wanderung im Schnee durch die Giganten (u.a. der schwerste Baum der Welt) gemacht und uns dabei verlaufen, weil die Wege noch mit Schnee bedeckt waren. Doch dank Kompass und Orientierungssinn haben wir zurückgefunden und sind aus Fresno abgefahren. Auf dem weg zum Yosemite Nationalpark haben wir köstlich beim Mexikaner gegessen. Auf der Fahrt hat es angefangen zu regnen und aus Richtung Nationalpark kamen uns verschneite Autos entgegen. Mit der Hoffnung auf besseres Wetter schliefen wir ein.
Groooooooßer Burrito




Mmmmmmmmmmh! Ein Tannenzapfen



8.4.09
Beim aufstehen die Enttäuschung: es regnet und man braucht Schneeketten um in den Park zu fahren. Da wir nicht für den Winter ausgerüstet sind blasen wir den Yosemite Park ab und fahren in Richtung Sakramento, der Hauptstadt und Wirkungsstätte vom Arnold. Auf dem Weg hat es sich aber aufgeklärt und laut Informationszentrum sind die Straßen frei. Also haben wir uns die vorgeschriebenen Schneeketten ausgeliehen und sind in den Yosemite gefahren. Dort war es zwar wolkenverhangen, aber die Wasserfälle konnten wir trotzdem sehen. Die geplante Wanderung fiel trptzdem ins Wasser. Am Nachmittag fuhren wir nach Sakramento und aßen in Escalon im lokalen Pizza Restaurant lecker Pizza. In Lodi haben wir für 55$ in einem Motel, welches wohl früher eine Garage war, übernachtet.


Da lag dann einfach so mal ein Truck auf der Straße:

9.4.09
Zum Frühstück gab es dieses mal die Reste von der gestrigen Pizza. Dann sind wir in die Innenstadt von Sacramento gefahren und haben das Capitol besichtigt. Vor einer Tür stand eine Horde Journalisten: es war das Büro von Arnold himself. Wir haben uns in freudiger Erwartung daneben gestellt und hofften den Terminator höchst persönlich zu treffen. Nach einer halben Stunde vergeblichen Wartens frug ich einen Wachmann, ob noch mit dem Erscheinen seiner Fürchterlichkeit zu rechnen sei. Der hat mir dann gesagt, dass die Journalisten nur auf eine Pressekonferenz im Office warteten. Etwas betrübt haben wir dann eine Führung durch das Capitol mitgemacht. Im Anschluss fuhren wir in die Altstadt, die aber nicht sehenswert war. Weil noch Zeit war fuhren wir nach Folsom, wo auch das Folsom Prison steht in dem Johnny Cash einst ein Konzert gespielt hat. Danach ging es nach Vallejo vor San Francisco, wo wir für 45$ im Vallejo Inn (einem Puffähnlichen Etablisment) abstiegen.


TÜV?

so wie einst Mr. Cash

10.4.09
Zeitiges aufstehen und Fahrt nach Oakland, um dort das Stadion der Oakland Raiders anzusehen. Davor noch Frühstück bei Jack in the Box. Das Stadion wird derzeit durch das Baseball Team genutzt und es war Spieltag: Alle Tore waren geschlossen, also sind wir außen rum gelaufen und haben ein offenes Tor gefunden. Kurzentschlossen sind wir rein und haben Bilder geschossen. Auf dem Rückweg war der Ausgang verschlossen und wir mussten Angestellte bitten, uns raus zulassen. Als das geschafft war fuhren wir zu unserem Hotel und stellten das Auto ab. Dann ging es per pedes (wie der Lateiner so sagt) nach San Francisco Fishermen's Wharf. Dort machten wir eine Tour nach Alcatraz per Schiff mit, wo schon der berühmte Alphonso Capone einsass. Die Tour war sehr gut und dauerte bis zum frühen Abend. Anschließend gingen wir nach Chinatown und aßen zu dritt eine ganze Ente. Unser Vogel war wohl eine Schrumpfente und hat uns nicht so satt gemacht, wie erhofft. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten sind wir noch in eine bar in der Nachbarschaft gegangen und haben "interessante" Leute getroffen. Im ubrigen kann ich seit diesem Abend vom "Big Daddy" Bier nur abraten - pfui!
Mc Afee Colliseum

Alcatraz

Clint Eastwood lässt grüßen



11.4.09
Mit leichtem Kater aufgewacht und zum Frühstück gegangen. Dort gab es die große Überraschung: richtiges Brot mit Käse und Früchte!!! Lecker, lecker, lecker - das beste Frühstück des Urlaubs. Gegen 10 sind wir dann wieder zu Fishermen's Wharf gelaufen und haben vor der Sightseeing Tour noch einen köstlichen Burger bei in-n-out burger gegessen. Dann Stadtrundfahrt zur Golden Gate Bridge und mit den berühmten Cable Cars gefahren. Nachmittagsessen und ein Eis gab es beim besten Italiener von San Francisco. Danach sind wir nochmal Cable Car gefahren, weil es so viel Spaß gemacht hat und sind abends in eine Kneipe gegangen.
Doppelgeschossige Brücke

Skyline:




Frauenschwarm

12.4.09
Der letzte Tag beginnt wie die Tage zuvor: aufstehen (Nils macht die Dusche kaputt) und Frühstück mit lecker Brot. Dann ein letztes mal Koffer packen, Zimmer aufräumen und auschecken. Fahrt zum Flughafen mit guter CCR Mucke. Dort Verabschiedung von Gregor und Nils. Mit Michelle (so der Name unseres Autos) sind wir insgesammt 1542 Meilen gefahren, was zusammen mit dem ersten Auto 3072 Meilen in 2 Wochen bedeutet - ein großer Spaß! Dann Check in bei United Airlines, Kofferaufgabe und Sicherheitscheck. Beim Flug nach Austin gab es reichlich Turbolenzen und einem Asiaten ist übel geworden, aber sonst ist alles gut gegangen. Um 21 Uhr war ich nach 14 Tagen zurück im guten alten Houston.
Zu guter letzt noch unsere beiden Autos:
Chevi:

Michelle:

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Beste Grüße!
Kay